Was passiert, wenn man Jesu Worte einfach nur so versteht, wie sie da stehen? Hier kommt eine Andacht über die Worte Jesu, wie sie uns im Matthäus-Evangelium Kapital 5, 13-16 überliefert wurden. Kaum ein anderer Bibeltext wird so schnell überfrachtet mit untergeschobenen Bedeutungen, Allegorisierungen und verborgenen Annahmen, was damit wohl gemeint sein könnte.
Wer mag, den lade ich ein, sich einmal puristisch oder minimalistisch auf diese genialen Worte einzulassen. Also: Vergiss für eine halbe Stunde, was Du vielleicht in 100 Predigten darüber gelernt hast, was Jesus mit “Salz” alles meinen muss. Und lass Dich einfach mal auf das ein, was Jesus wirklich gesagt hat – es ist sehr schlicht, und gleichzeitig extrem wirkungsvoll. Bitte sehr:
Was sind die Seligpreisungen eigentlich? (Matthäusevangelium Kap.5, 1-12)
Anforderungen für gute Christen: Strebe danach, dann bist Du Gott wohlgefällig?
Weisheitssprüche: Sei so, dann ergeht es dir entsprechend?
Eine Zukunftsvision: Wenn Gott irgendwann einmal uneingeschränkt auf Erden herrscht, dann läuft das so und alle sind glücklich (in die Richtung deutet z.B. Scofield)?
Oder ist es eine politische Utopie? – So würden das z.B. Mahatma Ghandi, Martin L. King und Leo Tolstoi sehen.
Ganz anders Martin Luther: Für ihn waren die Seligpreisungen und überhaupt die Bergpredigt unmöglich zu erfüllende Anforderungen eines heiligen Gottes, die uns umso mehr in die “Arme der Gnade” treiben sollen.
Tatsächlich wurden über die Jahrtausende 24 (!) verschiedene Verständnismöglichkeiten der Seligpreisungen gelehrt – die Frage ist nur: Welches ist die richtige Lesart dieser wunderschönen und zu Recht berühmten Worte Jesu?
Hier kommt die Deutung, die sich am besten in den Zusammenhang des Bibeltextes einfügt und dabei am wenigsten Widersprüche oder neue Fragestellen erzeugt. Für mich ist es gleichzeitig diejenige, die zu starkem Glauben UND zu entspanntem Christsein beiträgt. Aber bitte, bilde Dir selbst Deine Meinung:
Viel Freude beim Hören (Keine Angst, die Ausführungen gehen nur bis zur 35. Minute 🙂
Hier noch das dazugehörige Hand-out zum Herunterladen, wenn Du möchtest:
Mittlerweile sind wir es ja gewohnt, pensionierte Generäle als Kommentatoren in Nachrichtenmagazinen zu erleben. Es geht dann darum, wie man Kriege gewinnt oder auch verliert, und welcher Plan und welche Strategie erfolgversprechend sein könnte. In diesem Zusammenhang wird dann oft der preußische General Helmut von Moltke zitiert, dem wohl das klügste und berühmteste Zitat über das Scheitern von Plänen zugeschrieben wird.
Wie ist das nun mit Gottes großem Plan von einem göttlichen Königreich, vom Reich Gottes oder dem Reich der Himmel – wie immer man das bezeichnen möchte? Ist der auch von möglichem Scheitern bedroht – und wenn ja, was ist das, das ihn gefährdet?
Wer sich für diese Frage interessiert, und wem die Antwort ungefähr eine halbe Stunde seiner Lebenszeit wert ist, ist genau hier richtig:
Das dazugehörige Hand-out:
Ich wünsche Dir und Euch eine inspirierte Zeit. Noch ein Tipp für alle, die neu hier sind: Diese Bibelbetrachtung ist Teil 3 einer Serie über das Matthäus-Evangelium. Die vorhergehende Folge findest Du unter dem Eintrag vom 16. März weiter unten, Teil 1 der Serie dann unter dem 13. Februar. Man kann jede Folge aber auch gut als “stand alone”-Beitrag nehmen.
Dieser Beitrag ist eher etwas für Computerinteressierte – es betrifft eine Sache, die ich erst vor Kurzen schmerzlich lernen musste: Alles, was wir im Internet hinterlassen oder veröffentlichen, wird nicht etwa nur dort gespeichert, wo wir es ablegen. Suchmaschinen wie Google oder Bing greifen dauernd Netzinhalte ab und speichern sie unabhängig vom Original-Speicherplatz, ohne dass wir darauf Einfluss nehmen könnten. Das bedeutet, wenn wir etwas löschen, z.B. auf diesem Blog oder sonstwo, weil wir nicht mehr möchten, dass es öffentlich sichtbar ist, nützt das wenig. Es kann immer noch gefunden werden. Eben deshalb, weil die Suchmaschinen Inhalte separat und unabhängig speichern. Man kann diesen “Cache”- Inhalt löschen lassen, das kostet etwas Mühe – Anleitungen dazu gibt es im Internet. Aber selbst große und professionelle Anwender vergessen dies hin und wieder. Ein schönes Beispiel ist eine missratene und ziemlich verräterische Artikelüberschrift der “AP” (Associated Press, ein riesiges Portal für Zeitungsartikel in den USA) von vorletzter Woche. AP titelte über ein neu beschlossenes Washingtoner Gesetz folgendermaßen: “Minderjährige Trans-Personen werden durch ein Washingtoner Gesetz vor ihren Eltern geschützt.”
Natürlich hat schnell jemand bemerkt, dass diese Überschrift gar nicht geht. Eine solche Pauschalisierung und Stigmatisierung von Eltern ist nicht nur diskriminierend. Wahrscheinlich sagt diese Überschrift auch viel über das Elternbild der Menschen aus, die solchen Gesetzen zum Durchbruch verhelfen. Also wurde die Überschrift ersetzt durch ein abgemildertes “Minderjährige Trans-Personen, die von den Eltern entfremdet sind, sollen durch ein Washingtoner Gesetz geschützt werden.”
Hier ein Link zur neueren, unverfänglichen Überschrift:
Aber wie gesagt: “Chace is a Bitch”, der Zwischenspeicher der Suchmaschinen ist ein echtes Miststück. Und so kann man die verräterisiche Original-Überschrift immer noch finden, hier die ursprüngliche Original-Fassung:
Ich finde, diese kleine Geschichte hält eine Menge hilfreicher Lektionen bereit, z.B. diese: überleg dir genau, was Du im Internet veröffentlichst – und wie du es im Fall der Fälle wieder los wirst. Dann eine Lektion, die das Sachthema betrifft, um die es geht: Woke, progressive Gutmenschen, die vorgeben, für Minderheiten und Schwache einzutreten und nur das Gute zu wollen, haben wohl tatsächlich hin und wieder Hintergedanken, die wir uns nicht hätten träumen lassen. Manchmal sogar eine versteckte Tagesordnung, wie diese Überschrift vermuten lässt. Umso besser, wenn diese, wie hier geschehen, ans Licht kommt 🙂
Am 14. Mai 1948 wurde der Staat Israel ausgerufen. Etwas mehr als sechs Jahre nach der Wannsee-Konferenz, in der die “Endlösung der Judenfrage” von den Nazis festgeklopft wurde.
Heute feiert Israel sein 75-jähriges Bestehen. Mit etwas Verwunderung habe ich die Fahnenmasten in unserer Stadt betrachtet – es gibt ziemlich viele davon, aber die Flagge Israels habe ich nicht entdecken können. Dafür wurden alle möglichen Fahnen für andere wichtige Anliegen gehisst:
Z.B. vor dem Oberlandesgericht…… oder gegenüber auf dem Europaplatz etwas eintönig als Monokultur …
Schon komisch, dass da nicht ein Platz frei war für die Flagge des Staates, dessen Gründung im wesentlichen verursacht wurde durch den Auslöschungsversuch seines Volkes durch uns Deutsche. Die Existenz Israels und sein Schutz soll Teil der deutschen Staatsräson sein. Da ist schon die Frage angebracht, warum wir uns an einem solchen Tag nicht dazu bekennen? Doch was soll das lamentieren, mein Schornstein ist auch eine schöne Präsentationsfläche:
Arte, ein deutsch-französischer, öffentlich rechtlicher Sender. Finanziert wird die Sendeanstalt ungefähr zur Hälfte von unseren Rundfunkbeiträgen, die andere Hälfte von französischer Mehrwertsteuer. Nun hat Arte eine 3-teilige Doku über Evangelikale veröffentlicht, die kaum ein gutes Haar am evangelikalen Glauben lässt. Da es in Frankreich insgesamt nur ca. 3% evangelische Christen gibt, von denen sich wiederum nur ein Bruchteil zur evangelikalen Bewegung zählt, und in Deutschland sich nur ca. 1% der Bevölkerungen im weitesten Sinne zu den Evangelikalen zugehörig fühlen, fragt man sich, was für einen Sinn diese ausführliche Warnung vor dieser Glaubensrichtung machen soll – besonders am Ende das Dritten Teils. Soll hier einfach auf einer religiösen Minderheit rumgehackt werden? Oder handelt es sich tatsächlich um ausgewogene Berichterstattung?
Wer hier Orientierung sucht, dem empfehle ich diese schlanke Rezension der Doku-Reihe. Sie ist im “Kath-net” erscheinen, einem katholischen Internetportal, das nicht in dem Ruf steht, besonders evangelikalenfreundlich zu sein – umso spannender ist, wie dort diese Doku-Reihe der ARTE eingeordnet wird, aber lies selbst:
Einfach auf den Link klicken. Es ist gut, eine Sache von mehreren Seiten zu beleuchten – das macht mündig und fähig, sich eine eigene Meinung zu bilden.
Sowas von warmherzig und positiv – Hammer! Bei allen schlimmen Nachrichten unserer Zeit endlich mal glockenklare Wahrheit über eine echte Erfolgsgeschichte.
Die Urheberrechtsklage (siehe den Beitrag vorher) konnte auf dem Vergleichswege abgewendet werden. Zu einem Bruchteil er ursprünglichen Forderung. Ich bin sooo dankbar dafür. Auf diesem Wege habe ich einen fähigen und sehr netten Fachanwalt für Urheberrechtsfragen kennengelernt. Nach meiner Einschätzung mit moderaten Honorarvorstellungen und eher unkomplizierten Vorgehensweisen. Wer hier eine Empfehlung möchte, kann sich gerne melden 🙂
Es ist so erleichternd, ätzende Dinge abgewendet und erledigt zu haben. Schlußstriche sind etwas ganz Feines!
moin Ihr Lieben, es gibt Neuigkeiten: Ein fähiger Fachanwalt für Urheberrechtsfragen steht mir nun zur Seite. Darüber freue ich mich sehr. Soweit der Stand heute.
Man könnte sagen, es ist Jammern auf hohem Niveau. Ich darf gesund sein, habe ein glückliches Ehe- und Familienleben und auch sonst ist ziemlich alles ok. Seit gestern hab ich darum gerungen, ob das Folgende mit den Blog-Lesern geteilt werden sollte – denn noch niemals in meinem Leben hab ich so etwas veröffentlicht. Heute ist der Tag, an dem ich Dich um Hilfe bitte, falls Du dazu bereit bist. Es gibt tatsächlich ein ernstes Problem mit diesem Blog:Leider habe ich bei einer Fotografie die Urheberrechte nicht ausreichend beachtet. Dieser Fehler ist vor drei Jahren geschehen. Doch jetzt droht eine Klage. Im Raum steht erstmal ein Betrag von ca. Zweitausend Euro, um die Klage abzuwenden. Dahinter stehen ca. 15T € als Maximalforderung. Ich habe aber keine Ahnung, ob da evtl. noch was nachkommt. Alle Blogbeiträge mit Bildern, die nicht von mir sind, wurden mittlerweile gelöscht, um weitere Urheberrechtsverletzungen auszuschießen bzw. zu beenden.
Wer Lust hat, hier irgendwie zu Hilfe zu kommen, ist sowas von willkommen.
Vielleicht liest das ja auch ein Anwalt für Urheberrecht? Oder ein Anwalt, der sich auf die Abwendung von Unterlassungsklagen-Raubrittertum spezialisiert hat? Oder jemand, der einen solchen Anwalt kennt und einen Kontakt herstellen kann?
Auch für jede andere denkbare Art der Hilfe bin ich dankbar. Bitte lasst mich nicht alleine im Regen stehen.
Liebe Grüsse
Dein Bernd
P.S. Nur noch selbstgemachte Bilder auf diesem Blog 🙂
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